Inflation runter, Zinsen runter – Anlegerlaune rauf?

Shownotes

Erst wenige Wochen ist das Jahr alt, doch an Turbulenz kaum zu toppen. Trotzdem reagieren die Börsen unbeeindruckt – höchste Zeit für eine erste Einschätzung. Inmitten dieses globalen Krimis haben besonders Europa, die Schwellenländer, aber auch Japan Rückenwind – und setzen sich zum Jahresauftakt von den USA ab. Im Podcast erfahrt ihr mehr zu den Ursachen und Chancen für Anleger. Wenn es in Politik und Wirtschaft bebt, agieren Gold und Silber als verlässlicher Seismograf – und die Nachfrage steigt. Welchen Einfluss haben die aktuellen Sorgen um die US-Zentralbank auf den Goldpreis? Thomas und Jörg klären auf. Bei den Unternehmensanleihen scheint die Party vorbei – zumindest bei kurzen Laufzeiten sind die Risikoprämien im Keller. Bleibt Anlegern zur renditestabilen Diversifizierung gerade nur der Griff zum langen Ende? Finden wir es heraus! Viel Spaß beim Anhören. Das Team von Märkte & Trends wünscht euch einen guten Start ins neue Jahr!


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Thomas: Realwirtschaft gut, Politik schwierig. Die Fettunabhängigkeit ist auch ein Riesenthema.

Thomas: Und das ist eine reine Proforma-Anklage, weil Trump Druck ausüben möchte auf die Fett.

Jörg: Vor zwei Wochen lief ich hier in München da am Bayerischen Hof entlang und sah eine große Schlange.

Jörg: Und dann fiel mir auf ah ja, da ist die Degussa-Ausgabestelle von Goldbarren.

Jörg: Ja, herzlich willkommen zu Märkte und Trends im Januar 2026.

Jörg: Heute der 14. Januar. Frohes Neues, kann man heute glaube ich noch sagen, morgen ist vorbei.

Jörg: Wer dachte, das Jahr würde gemütlich mit Neujahrsversetzen und Tee auf der Couch

Jörg: starten, hat so die Rechnung ohne Donald Trump auf jeden Fall gemacht.

Jörg: Von Grönland bis Venezuela.

Jörg: Wir haben Themen, die durchaus marktbeeinflussend sind. Wir haben das Thema

Jörg: mit der FED, werden wir aber nachher noch besprechen, oder mit dem FED-Chef.

Jörg: Trotzdem herrscht so ein bisschen Partystimmung noch an den Märkten, hat man so das Gefühl.

Jörg: Thomas, du darfst uns das alles mal erklären. Herzlich willkommen.

Thomas: Ja, hallo Jörg. Auch von meiner Seite aus ein frohes neues Jahr.

Thomas: Ich freue mich wieder, dieses Jahr mit dir hier durch den Podcast führen zu dürfen.

Thomas: Ja, es ist eine Menge Los gewesen schon. Wir haben eine Themenlage,

Thomas: die normalerweise für ein ganzes Quartal reicht. Jetzt haben wir allerdings

Thomas: erst zwei Wochen gesehen.

Thomas: Das heißt für uns, das Jahr wird lang, aber auch spannend. Wir haben eine Menge zu besprechen.

Jörg: Ja, dann sprechen wir doch gleich über die Wirtschaft. Wir haben einige Einflussfaktoren.

Jörg: Der US-Notenbank-Chef wird von Trump aufgefordert, die Zinsen noch weiter zu senken.

Jörg: Das mit etwas, sagen wir, seltsamen Methoden. Die USA hat in Venezuela die Regierung

Jörg: etwas abgelöst, oder wie sollen

Jörg: wir es formulieren, und wirft jetzt auch noch ein Auge auf Grönland.

Jörg: Klingt alles nach sehr viel Risiko, aber die Märkte ignorieren es oder vor allen

Jörg: Dingen die Wirtschaft ignoriert es, oder?

Thomas: Ja, es ist ein bisschen paradox. Also das, was die US-Administration da spielt,

Thomas: vor allem in der Außenpolitik, hat so ein bisschen was vom,

Thomas: vielleicht kennst du vielleicht dieses Risikobrettspiel, alles so ein bisschen

Thomas: chaotisch, aber trotzdem, die Wirtschaft ist aktuell wirklich ein Stehaufmännchen

Thomas: oder ist so ein Boxer, den kriegt man nicht nieder.

Thomas: Wir haben einen Arbeitsmarkt gesehen, der ist weiterhin sehr stabil.

Thomas: Wir haben eine Fiskalpolitik in den USA, die ist weiterhin expansiv.

Thomas: Und gleichzeitig hatten wir jetzt gestern auch noch eine eher größere Überraschung

Thomas: auf der Inflationsseite, in dem die Inflation einfach weiterhin gesunken ist.

Thomas: Das hält die Märkte von der fundamentalen Seite sehr stabil,

Thomas: auch wenn die geopolitische Seite viel Unsicherheit reinbringt.

Jörg: In den USA meinst du gesunken?

Thomas: Vor allem in den USA ist das Fundamentalbild weiterhin sehr stabil,

Thomas: aber auch in Europa besteht einfach noch ein bisschen diese Hoffnung,

Thomas: dass auch das Fundamentalbild sich weiterentwickelt. Die Inflation war in den

Thomas: USA, die überraschend gesunken ist.

Jörg: Also Eichen, trotz der geopolitischen Risiken, noch ein schönes Szenario, oder?

Thomas: Ja, das hat so ein bisschen was wie dieses berühmte Goldilocks-Szenario.

Thomas: Also es ist eigentlich ein super Umfeld.

Thomas: Wir sehen die Inflation fallen. Wir sehen, dass das Wachstum stabil bleibt.

Thomas: Das erlaubt den Zentralbanken, die Zinsen zu senken. Arbeitsmarkt bleibt stabil.

Thomas: Das ist einfach ein Umfeld, in dem die Kapitalmärkte sich sehr,

Thomas: sehr gut entwickeln können. Und darum müssen wir einfach so ein bisschen unterscheiden

Thomas: zwischen der Realwirtschaft und den geopolitischen Brandherden.

Thomas: Die können die Realwirtschaft beeinflussen, aber sind aktuell einfach noch nicht so akut.

Thomas: Darum Realwirtschaft gut, Politik schwierig.

Jörg: Gehen wir gleich zu den Aktien rüber, die normalerweise auch reflektieren,

Jörg: was da politisch oder geopolitisch passiert.

Jörg: Jetzt haben wir ein bisschen das Szenario, wir hatten ja durchaus einen starken

Jörg: amerikanischen Aktienmarkt, jetzt vor allem auch letztes Jahr mit Tech-Werten

Jörg: und Europa so ein bisschen Aufholpotenzial, das sehen wir gerade oder ziehen

Jörg: jetzt Europa und Schwellenländer an den USA vorbei oder was ist da los?

Thomas: Ja, also wir haben, das Jahresanfang ist wieder sehr ähnlich zu dem,

Thomas: was wir im letzten Jahr wirklich gesehen haben.

Thomas: Da sind auch auf einmal europäische Titel sind gelaufen, Schwellenländeraktien

Thomas: sind auf einmal super gelaufen, aber die USA hinkt da noch so ein bisschen näher.

Thomas: Du hast es gesagt, rein lokal gesehen, also in US-Dollar haben die US-Märkte wieder super performt.

Thomas: Also da kann natürlich jetzt auch einfach mal sein, so ein bisschen kurz durchatmen,

Thomas: wir schauen auch mal nach Europa und vor allem Europa und die Schwellenländer

Thomas: profitieren auf der einen Seite Schwellenländer vom schwachen US-Dollar,

Thomas: den wir jetzt im letzten Jahr gesehen haben, das gibt ihnen einfach einen Rückenwind

Thomas: und das andere auch für die Schwellenländer, vor allem dieser asiatische Block,

Thomas: also China vor allem auch getrieben, ist wirklich jetzt hier am Aufholen,

Thomas: hat wieder einen super Jahresstart auch hingelegt und das bringt einfach den

Thomas: gesamten Schwellenländer-Komplex nach oben.

Jörg: Wenn du schon in Asien drüben bist, was mit Japan?

Thomas: Ja, Japan hat auch mal wieder für eine Überraschung tatsächlich gesorgt.

Thomas: Die Premierministerin hat jetzt angekündigt oder hat Neuwahlen eigentlich angekündigt.

Thomas: Das ist für den Markt tatsächlich überraschend gewesen, hat den Topics, also den Topics,

Thomas: den japanischen Aktienmarkt wirklich beflügelt, der outperformed,

Thomas: also beste Performance bisher in diesem Jahr,

Thomas: ist vor allem getrieben einfach, weil die Premierministerin sehr hohes Ansehen

Thomas: hat, sehr beliebt ist und sie sich einfach erhofft, wenn ich jetzt Neuwahlen

Thomas: mache, dann kriege ich mehr Zustimmung und kann dafür einfach besser regieren.

Thomas: Ist im ersten Moment politisch gesehen natürlich eine Unsicherheitsherd,

Thomas: aber eher wahrscheinlich sogar im positiven Sinne zu sehen, diese Neuwahlen.

Thomas: Und davon kann der Markt gerade eben durchaus profitieren.

Jörg: Wo sehen wir denn den DAX Ende des Jahres?

Thomas: Du weißt, Punktschätzungen mache ich nicht. Ich kann nur sagen,

Thomas: grundsätzlich erwarten wir, oder würde ich sagen, fundamental gesehen,

Thomas: realwirtschaftlich gesehen, sollten wir ein gutes Kapitalmarktjahr sehen.

Thomas: Aber natürlich gehört auch dazu zu sagen, wir haben viele Brandherde,

Thomas: vor allem dieses Jahr jetzt neu bekommen. in Venezuela, Grönland,

Thomas: Iran, Ukraine, Russland ist immer noch nicht geklärt. Also die Geopolitik ist einfach ein Thema.

Thomas: Die Fettunabhängigkeit ist auch ein Riesenthema, das wird vom Markt aktuell

Thomas: noch nicht gespielt, aber sollte das wirklich auf eine sehr negative Seite driften,

Thomas: dann kann das auch den Kapitalmarkt belasten.

Jörg: Da kurz drüber reden, wir kommen auch eh dann zu Anleihen jetzt,

Jörg: wo es so ein bisschen gespielt wird, mit einer Anklage, So eine fadenscheinige

Jörg: Anklage, die schon wieder zurückgezogen wurde.

Thomas: Ja, diese Anklage, also diese Suppiner, diese Vorladung ist tatsächlich so ein

Thomas: bisschen fadenscheinig.

Thomas: Da geht es darum, dass FED-Chef Paul soll...

Thomas: Oder hat angeblich kriminell schlecht gearbeitet, wenn es um Renovierungen bei Bürogebäuden geht.

Thomas: Jeder hat schon, also alle Experten, alte FED-Chefs sagen alle,

Thomas: das ist nicht wahr und das ist eine reine Proforma-Anklage, weil Trump Druck

Thomas: ausüben möchte auf die FED.

Thomas: Darum muss man da jetzt mal schauen, was passiert. Aber das Risiko ist einfach

Thomas: wirklich, dass hier übers Jahr hinweg die Unabhängigkeit der amerikanischen

Thomas: Zentralbank untergraben wird.

Thomas: Und das wäre ein Problem für den Markt. Da sind wir nicht. Das ist wieder ein Risiko.

Thomas: Realwirtschaftlich sind wir dort aktuell nicht angekommen.

Jörg: Die anderen Notenbanken sind ja auch unterstützend dazugekommen und haben ihre

Jörg: Unterstützung. Die Ex-Chefs haben auch unterstützend.

Thomas: Genau, da gab es sehr viel Solidarität weltweit hier mit dem amerikanischen Zentralbankchef.

Thomas: Wir sind eben nicht in dieser Situation, dass die Realwirtschaft davon angegriffen

Thomas: wird, aber wir können in so eine Situation kommen.

Thomas: Darum fundamental aktuell sehr viel positiv, aber natürlich haben wir auch Brandherde,

Thomas: die wir betrachten, die wir berücksichtigen müssen und darum wird es ein spannendes Jahr.

Jörg: Da definitiv. Aber kommen wir gleich dann auch zu Anleihen. Kann ich da blind rein?

Jörg: Wir hatten letztes Jahr vor allen Dingen immer die Unternehmensanleihen so ein

Jörg: bisschen als Anker-Investment, wo man gute Renditen mit so einem guten Risikolevel

Jörg: bekommen hat. Ist das noch so?

Thomas: Also Unternehmensanleihen oder Anleihen an sich kann man natürlich immer im Portfolio halten.

Thomas: Bei Unternehmensanleihen genau, aber wie auch schon im letzten Jahr,

Thomas: die Risikoprämien oder diesen Risikoaufschlag, den man bekommt,

Thomas: Unternehmensanleihen statt Staatsanleihen zu halten, der wird immer geringer.

Thomas: Darum ist hier einfach, wenn man Unternehmensanleihen strategisch im Portfolio

Thomas: halten möchte, weil man langfristig diese Zinsen vereinnahmen möchte,

Thomas: ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee, die im Portfolio zu haben.

Thomas: Wenn man einen schnellen Rendite-Boost erwartet, dann sind Unternehmensanleihen

Thomas: und die Risikoprämien, die wir jetzt hier sehen, mit Sicherheit nicht der richtige

Thomas: Ansatz, aber auf einer strategischen Positionierung auf jeden Fall relevant.

Jörg: Also langfristig eher?

Thomas: Genau, ist was für langfristige Investoren.

Jörg: Dann lass uns mal ein bisschen über Rohstoffe sprechen. Vor zwei Wochen oder

Jörg: eineinhalb Wochen lief ich hier in München da am Bayerischen Hof entlang und

Jörg: sah eine große Schlange und dann fiel mir auf,

Jörg: da ist die Degussa-Ausgabestelle von Goldbarren.

Jörg: Also wirklich eine Schlange ich glaube das hatten wir, ich habe das abends in

Jörg: Medien irgendwo gesehen, war in Köln auch der Fall also zeigt das so ein bisschen

Jörg: diese Unsicherheit dann auch wegen den geopolitischen Themen?

Thomas: Also Gold hat und vor allem Silber eigentlich noch viel mehr,

Thomas: aber Gold hat im letzten Jahr über 60% gemacht Silber hat über 100% im letzten

Thomas: Jahr sich im Wert entwickelt vor allem Gold,

Thomas: Das ist natürlich etwas, das ist auf der einen Seite unterstützt von großen

Thomas: Ankaufsprogrammen der Zentralbanken, die einfach mehr Goldreserven aufbauen

Thomas: möchten, aufbauen müssen.

Thomas: Daher hat man einfach eine wahnsinnige Nachfrage nach Gold.

Thomas: Da ist jetzt aktuell auch von den Zentralbanken nichts kommuniziert worden,

Thomas: dass an diesen Kaufprogrammen sich etwas ändern sollte.

Thomas: Silber ist in dem Sinne ähnlich, auch Silber einfach als Werterhalt immer sehr,

Thomas: sehr gerne genommen und das andere bei Silber hat auch noch ein bisschen mehr

Thomas: diesen Einfluss vielleicht auch auf die Wirtschaft,

Thomas: also als Industriemetall und auch insgesamt sieht man einfach diese Nachfrage

Thomas: nach Metallen, also das ist dann auch zum Beispiel bei Kupfer der Fall.

Thomas: Wir sehen einfach immer mehr diese wirklich wichtige Nachfrage nach den Industriemetallen

Thomas: für diese ganze digitale Transformation etc. pp.

Thomas: Und da ist einfach ein aktuell sehr großer Nachfrageboom tatsächlich zu sehen.

Jörg: Seltene Erden, größerer Faktor?

Thomas: Ja, seltene Erden sind jetzt am Kapitalmarkt, würde ich sagen,

Thomas: eher ein kleineres Thema, einfach weil es nicht sonderlich stark gehandelt wird.

Thomas: Aber man sieht natürlich, seltene Erden sind eigentlich der große Beweggrund

Thomas: für die USA, für Trump, für das, was sie machen. Warum möchten die USA zum Beispiel

Thomas: nach Grönland, weil sie dort erwarten, dass da seltene Erden sind?

Thomas: Warum möchte Trump in der Ukraine Frieden schaffen, weil er dann seltene Erden

Thomas: aus der Ukraine bekommen kann?

Thomas: Also seltene Erden ist ein Rohstoff auf dem politischen Spielbrett oder auf

Thomas: dem politischen Risikospielbrett und von daher auf der Seite sehr,

Thomas: sehr relevant für den Kapitalmarkt,

Thomas: weil es ein kleines Nischenprodukt ist, eher weniger wichtig ist.

Jörg: Kurze Hypothesen von mir oder Prognosen fürs nächste Jahr? Du antwortest mit ein bis zwei Sätzen.

Thomas: Ich werde es versuchen. Ich kann es nicht versprechen.

Jörg: 2026 wird wieder ein gutes Aktienjahr.

Thomas: Die Fundamentaldaten sprechen dafür, wenn sich keines dieser Risikoszenarien ausspielt.

Jörg: Inflation in dem Jahr kein großes Thema.

Thomas: Wenn die amerikanische Zentralbank ihre Unabhängigkeit erhalten kann,

Thomas: sollte die globale Inflation dieses Jahr kein Thema sein.

Jörg: Die Schwellenländer werden Top-Performer.

Thomas: Schwellenländer haben eine gute Ausgangslage.

Thomas: Wichtig wird wirklich die Entwicklung in China und ob China wirklich auch den

Thomas: Konsumenten und die Konsumentennachfrage in den Gang bekommt.

Jörg: Einschätzung der langfristigen Zinsen eher eine zähe Sache.

Thomas: Langfristige Zinsen werden im Portfoliokontext vor allem dann wichtig,

Thomas: falls eines der Risikoszenarien Realität wird, sind allerdings schlecht,

Thomas: wenn die Zentralbanken ihre Unabhängigkeit verlieren.

Jörg: Gold ist und bleibt ein sicherer Hafen.

Thomas: Schwierige Frage. Gold ist sehr volatil als Asset-Klasse,

Thomas: wird allerdings denke ich weiterhin bei geopolitischen Risiken oder in der aktuellen

Thomas: Situation von vielen als sicheres Asset betrachtet werden.

Jörg: Okay, danke dir. Halten wir mal fest. 2026 hat bisher echt keine Lust auf Langeweile.

Jörg: Die Daten sind top, Die Politik ist eher ein Krimi. Europa auf der Aktienseite

Jörg: aktuell mal wieder vorne.

Thomas: Wir haben es letztes Jahr genauso super gestartet. Wir müssen das jetzt endlich

Thomas: auch mal wieder über die Ziellinie bringen.

Thomas: Zum Glück haben wir nur noch knapp 11,5 Monate vor uns. Also schauen wir mal, ob wir es schaffen.

Jörg: Gut, dann war es das schon wieder. Thomas, vielen Dank für deine Einschätzung

Jörg: und auch für die Einschätzung zu meinen wilden Prognosen.

Thomas: Danke dir für das Gespräch, wie immer. Ich habe versucht, in zwei Sätzen zu antworten.

Jörg: Auch Ihnen vielen Dank fürs Zuhören. Wir freuen uns natürlich immer über Feedback,

Jörg: über Likes oder auch weitere Empfehlungen. Viele Grüße aus München.

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